Kategorie 'Natur-TV'
Summer feelings from sebastien montaz-rosset on Vimeo.

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b2d Region Köln 2012
Die regionale Wirtschaftsmesse
29. + 30. August 2012
LANXESS arena Köln
Es ist eine alltägliche Machart Hollywoods geworden, angestaubten Filmen und Reihen via Remakes, Prequels, Sequels und Reboots neues Leben einzuhauchen. Meist endet dies anspruchslos und teilweise in mehr schlechten als rechten Produktionen (wie beispielsweise die kommerzielle Ausschlachtung der „Star Wars“-Saga oder die endlosen Fortsetzungen von Reihen wie „Saw“ und „Resident Evil“) manchmal aber auch sehr gut bis überragend und gar mit einem gewissen Anspruch versehen (z.B. Christopher Nolans „Batman“-Reihe). Zu erstem gehörte vor genau zehn Jahren leider auch Tim Burtons Version von „Planet der Affen“ mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle. Ambitionen waren sicherlich da, doch vermisste man den Charme und die Frische die 1968 in dem Original mit Charlton Heston noch zu spüren war. Schlussendlich handelte es sich bei der 2001er-Version doch nur wieder um ein seelenloses Action-Vehikel mit Menschen in Affenkostümen.
Überraschenderweise schien das ausführende Studio 20th Century Fox seine Lehren daraus gezogen zu haben und serviert dem Publikum mit „Planet der Affen: Prevolution“ von Regie-Neuling Rupert Wyatt nun ein wirklich beeindruckendes Stück Zelluloid und macht dabei fast alles richtig.
Lässt man sich einmal darauf ein, dass es sich trotz starker Drama- und Thriller-Anleihen immer noch vordergründig um einen Science-Fiction-Film handelt, erscheint die Geschichte durchweg logisch und glaubwürdig. Selbst die Action ist angenehm zurückhaltend und nicht überbordend platziert, obwohl die Affen-Invasion der Golden Gate Bridge sehr beeindruckend ausfällt.
Im Vordergrund steht das Leben und die Entwicklung des Schimpansen „Caesar“ (verkörpert von „Gollum“ Andy Serkis), der später einmal der Anführer der Affen-Revolte werden wird. Dabei ist es erstaunlich mit anzusehen, wie sehr diese Figur – obwohl komplett CGI-animiert – den Zuschauer in seinen Bann ziehen und stellenweise stark berühren kann. Gerade durch diese Präsenz Caesars, der durchweg der Fix- und Angelpunkt des Films ist, erübrigt sich die Frage, ob Charaktermime James Franco („Spiderman“, „127 Hours“) als Caesars Ziehvater einen Big-Budget-Blockbuster tragen kann: er muss es gar nicht. Der kluge Primat nimmt ihm diese Bürde ab und degradiert die mit u.a Brian Cox und John Lithgow vorzüglich besetzte Schauspielerriege zu – im wahrsten Sinne des Wortes Nebendarstellern.
Abzüge in der B-Note gibt es lediglich für den Auftritt von Freida Pinto („Slumdog Millionair“), die als Love-Interest leider nicht über die Rolle des „Eye-Candys“ hinauskommt. Dies ist sicherlich aber auch dem Drehbuch geschuldet.
Ansonsten überzeugt „Planet der Affen: Prevolution“ (Originaltitel: „Rise oft he Planet oft he Apes“) auf ganzer Linie und beweist, dass der Kinosommer auch alle Jahre wieder über die übliche seichte Unterhaltung hinauskommt.
Noch ein Tipp am Rande: Unbedingt beim Abspann sitzen bleiben, es folgt noch eine interessante Szene sowie Animation, die (natürlich) die Möglichkeit für kommende Fortsetzungen offen hält.
Verleih (auch fürs Copyright der Bilder): Twentieth Century Fox
Szenenbild: Caesar & James Franco
Thema: Wurm
Als Wurm bezeichnete man eine ganze Reihe zum Teil nur sehr entfernte verwandte wirbellose Tiere. Ursprünglich wurde von der Zoologie versucht alle wurmförmigen Tiere aufgrund ihrer äußeren Merkmale in eine enges Verwandtschaftsverhältnis zu stellen und in einer Klasse der Würmer( Vernes) zusammenzufassen. Wegen ihres unterschiedlichen inneren Aufbau, musste diese Idee aufgegeben werden. Auch die Gegenüberstellung von „Höheren Würmern“( Annelida) und „ Niederen Würmern“ (Aschel- und Plathelminthes) ist heute völlig überholt. Trotzdem sind alle diese Tiere durch konvergente Evolution morphologisch einander so ähnlich, dass für eine allgemeine bzw. poluläre Betrachtung der Begriff Wurm immer noch verwendet werden kann und wird.
Der Regenwurm ist ein am Boden lebender, weit verbreiteter Ringelwurm, für uns der bekanntste und in unseren Gärten der Nützlichste, obwohl ihm auch Gefahren bedrohen.
Natürliche Feinde: Vögeln, Marder, Maulwurf, Igel, Spitzmaus, Erdkröten, Frösche, Ameisen,
Feuersalamander, Hundertfüßler, Laufkäfer, auch Füchse und Dachse verspeisen ihn.
Er ernährt sich ausschließlich von Pflanzenreste und Erde. Aus der Nahrungsaufnahme absorbiert er die organischen Stoffe. Unverdauliche Stoffe werden als Kothäufchen abgegeben, die wiederum reich an Mineralstoffe zum gedeihen von Pflanzen unverzichtbar sind; so erkennen wir in der lockere Erde nicht die Kothäufchen.
Bei genauem Hinsehen erkennt man für ihn einige charakteristische Besonderheiten. Davon sind 150 Körperringe oder Segmente das auffälligste Merkmal. Sein Kopf erkennt man auf den ersten Blick genauso wenig wie sein Hinterteil. Ein vorgezogenes Segment bildet der Kopflappen an einem Körperende, der die Mundöffnung überdeckt. In jedem folgenden Segment sind vier Paar Chintinborsten in die schleimige, nackte und feuchte Haut eingelassen. Sie unterstützen die Fortbewegung. Im vorderen Drittel befindet sich der Gürtel, eine hellgefärbte Verdickung, die in der Fortpflanzung eine wichtige Rolle spielt.
Beim kriechendem Ringelwurm kann man wellenförmige Bewegungen beobachten, die von vorne nach hinten bzw. von hinten nach vorne über den Körper verlaufen.
Dies bewirken zwei Muskelschichten, die mit der Oberhaut zum Hautmuskelschlauch verwachsen sind. Durch das Zusammenziehen der inneren Längsmuskelschicht kann sich der Wurm verkürzen, der Körper wird dicker. Zieht sich die äußere Ringmuskelschicht zusammen, wird er lang und dünn. Beide Bewegungen folgen abwechselnd. Dabei verankern die Chintinborsten das Tier im Boden oder auf der Unterlage und verhindern somit das Zurückrutschen des Wurms. Auf diese Weise kann der Regenwurm in seine engen Erdgängen auf- und absteigen.
Regenwürmer sind Zwitter, d. h. Sie können sich nicht selbst befruchten, aber sie bilden sowohl Ei- als auch Spermienzellen. Bei der Paarung liegen zwei Tiere eng nebeneinander und tauschen ihre Spermien aus, die im Vorratsbehälter des Körperinneren gespeichert werden. Der Gürtel sondert eine Schleimmanschette ab, in die der Wurm ein Eipaket abgibt sobald die Eizellen reif sind. Während sich das Tier aus der Manschette herauswindet, befruchten sich die gespeicherten Spermien – die Eizellen. An der Luft erhärten sich diese abgestreiften Manschetten und werden zu Kokon, nach wenigen Wochen schlüpfen etwa einen Zentimeter lange Würmchen.
2 Fotos von Hand gezeichnet:©2011 Sylvia Hammer, sylvia.hammer@desillu-hammer.de
Querschnitt des Ringwurmes und Innerer Bau ( als Desillu – Spielkarten erhältlich )
Die große Bedeutung der Regenwürmer bei Überflutung.
Der Einfluß der Regenwürmer auf die Landwirtschaftlich genutzte Flächen mu? grundsätzlich als äußerst positiv beurteilt werden.
Die jährliche anfallende Streu von krautigen Pflanzen und Laubbäumen arbeiten die Regenwürmer praktisch vollständig in den Boden ein und verbessern damit das Recycling mit natürlichen Nährstoffen. Der von den Regenwurm abgesetzte Kot ist reich an austauschbaren Ionen und gleichzeitig auch ein guter Ionenaustauscher.
Im Regenwurmkot sind die organischen und mineralischen Komponenten intensiv miteinander vermischt (organo-mineralische Komplexe): In diesen treten große Mengen Bakterien und Aktinomyceten auf, welches sich bereits im Wurmdarm, besonders aber auf dem abgesetzten Kot vermehren. Die zahlreichen Pilzhypen und Wurzelhaare, zusammen mit den von Bakterien abgesonderten Schleimstoffen, ergeben die sogenannte Lebendverdauung der Krümel, was diesen eine hohe Stabilität verleiht. Schätzungen der Ausdehnung und des Volumens der Regenwurmgänge im Boden ergaben, dass diese sowohl für den Wasser- als auch für den Gashaushalt eine wichtige Rolle spielen müssen.
Die von den Vertikal grabenden Regenwürmern angelegten Wohnröhren bleiben bei einer Überflutung erhalten und erhöhen oft in entscheidendem Ausmaß die Wasserinfiltrationsraten der Böden. Regenwurmreiche Ackerböden weisen somit in der Regel einen ausgeglicheneren Wasserhaushalt auf.
Die Bedeutung der Regenwurmgänge für das Wurzelwachstum scheint bis heute eher unterschätzt worden zu sein. Heute weiss man, dass die Regenwürmer wichtige Elemente unserer Ökosysteme sind und sehr effizient, jedoch viel subtiler auf die öden wirken als dies je mit einem Pflug erreicht werden kann. Unter großen Energieaufwand erhält man beim Pflügen bloß eine zeitlich gegrenzte physikalische Lockerung des Oberbodens. Regenwürmer hingegen, hinterlassen einen effizienter nährstoffreicher Erdboden.
Typisch für die Regenwürmer ist, das sie bei der Nahrungsaufnahme zusammen mit den verrotteten Organischen Bestandteilen auch größere Mengen Mineralerde in den Darm aufnehmen. Dieser biologisch umgesetzte Boden hat wesentlich andere Qualitäten als mechanisch gelockerter Boden. Die stetigen Kotablagerungen auf der Bodenoberfläche und in den Regenwurmgängen führen dazu, dass der Oberboden fortwährend mit neugebildeten Mullhumus versorgt wird, führt auch zu einer besseren Nährstoffversorgung der Pflanzen.
Helfen Sie mit: Ihre Entscheidung und unser Kinder, die Zerstörung ihres Lebensraumes durch Schadstoffeinträge und Flächenversiegelung gefährdet nicht nur die Regenwürmer.
Die Schadstoffe können aus privaten wie gewerblichen Anlagen stammen, auch unsachgemäße Anwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln schädigt die Böden. Alle genannten Faktoren bewirken eine Veränderung und Einschränkung der natürlichen Bodenfunktionen. Besonders betroffen davon sind nährstoffarme und flachgründige Standorte, die von Natur aus ein geringeres Puffervermögen gegenüber Bodenveränderungen besitzen. Infolge der allgemeinen Schädigung binden die Böden immer weniger Humusanteile und Mineralstoffe. Das Bodenleben kommt letztlich zum Erliegen, dies führt schrittweise zur vollständigen Erosion des Oberbodens durch Wind und Regen. Weitere Probleme bringen die Verdichtung und die immer mehr zunehmende Versiegelung unserer Böden mit sich. Man hat festgestellt, dass unter völlig versiegelten Flächen wie Fahrbahnen und Parkplätzen keine Bodenlebewesen mehr existieren. Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Schutz des Menschen und der Umwelt“ wagt in ihrem Zwischenbericht („Konzept Nachhaltigkeit“) die Prognose, dass weite Flächen des Bundesgebiet in ca. 80 Jahren zugebaut sein werden, wenn die Flächeninanspruchnahme durch Siedlung und Verkehr wie in den letzten 30 Jahren weiter voran schreiten wird.
Es liegt auf der Hand, bei der Planung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten auf eine flächensparende Bauweise mit möglichst geringer Flächenversiegelung zu achten.
mit Chuck Norris
FSK 16 / KV VV0119 – Voulez Vous Film & Intergroove
94 min – Der Kultfilm ueber Freiheit und gegen die Zerstoerung unberuehrter Natur. Eine Gruppe Jugendlicher hat sich in den Tanglewood-Bergen eine Blockhuette gebaut. In der unberuehrten Natur koennen sie sich ungestoert austoben und aufregende Abenteuer mit wilden Tieren erleben. Aber ihr Paradies ist bedroht: Geldgierige Spekulanten haben eine Gesetzesluecke gefunden und wollen das Tanglewood-Gebiet erschliessen und bebauen. Da taucht ploetzlich John McKenna (Chuck Norris) auf, ein Mann, der sich mit den Gesetzen der Wildnis auskennt. Zusammen mit ihm kaempfen die Jugendlichen einen gefaehrlichen Kampf.









