Amorlauf
Michelle Foller, Anfang Vierzig, unterrichtet Französisch und Physik an einem Leipziger Gymnasium. Sie ist gebürtige Französin, hat zwei Kinder, und die Ehe mit ihrem Mann steckt in der Krise. Da lernt sie den neuen Kollegen Eberhard kennen. Ihn umgibt eine Aura des Geheimnisvollen und sie verliebt sich in ihn. Damit wird sie in eine Kettenreaktion hineingezogen, die sich immer schneller und chaotischer entwickelt: Männer verschwinden, Pornobilder und Erpressermails tauchen auf… Und was ist mit dem fragmentarischen Manuskript ? Enthält es die Androhung eines Amoklaufs ? Michelle will die Wahrheit herausfinden und macht sich auf eine bis zum überraschenden Ende spannende Suche. AMORLAUF – ein Bildungsroman über die Schule, das Leben und die Liebe.
Ein Bildungsroman von Klaus-Dieter Regenbrecht
TABU LITU Verlag
http://www.kloy.de
ISBN 978-3-925805-77-6
Die Reisen des Johannes
Johannes Welke, schon um die vierzig, erlebt in nur wenigen Wochen eine Zeitreise zu den Ursprüngen seines Eigentums und seiner Eigentümlichkeiten und kehrt als ein anderer Mensch zurück.
Erzählung von Klaus-Dieter Regenbrecht
http://www.kloy.de
ISBN 978-3-925805-69-1
Barracuda
(Jean Dufaux/ Jérémy)
Die Mannschaft der Barracuda unter dem Kommando von Captain Blackdog hat ein simples aber effektives Motto: „Keine Gnade. Für Niemand. Niemals!“ Die einzige Ausnahme machen sie bei besonders mutigen Gefangenen oder bei schönen Frauen. Frauen sind auf dem Sklavenmarkt sehr begehrt und erzielen mitunter stolze Preise. Als die Barracuda eine spanische Galeone aufbringt, fallen den Männern ein paar edle Exemplare dieser Spezies in die Hände. Besser noch als der Preis, den sie für die Frauen auf dem Sklavenmarkt erzielen, ist eine Schatzkarte, welche die Damen bei sich führen. Diese zeigt den Weg zu einem der größten Diamanten der jemals gefunden wurden. Doch auf diesem Edelstein soll ein großer Fluch liegen, denn keiner der ihn je besaß wurde glücklich damit…
Jean Dufaux (Raubtiere/ Giacomo C.) hat bei seiner neuen Geschichte rund um die Freibeuterei erneut ein gutes Gespür für Handlung und Spannung gefunden. Man fühlt beim Lesen förmlich die wankenden Schiffsplanken unter seinen Füßen und schmeckt das Salzwasser auf seinen Lippen. Illustriert wurde der Band von Jérémy, einem Newcomer auf dem Comicmarkt der bereits viel Applaus für sein Debütalbum erhalten hat. (Uwe Lochmann – Sammlerecke)
Story:
Grafik:
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Barracuda
Ehapa Verlag
56 S., farbig, HC, 13,99 €
Cowboys & Aliens
(Rosenberg, Van Lente, Foley, Calero, Lima)
Zeke und Varity werden beauftragt einen Siedlertrek durch den Wilden Westen des 19ten Jahrhunderts zu beschützen. Zunächst nur durch die „wilden, unzivilisierten“ Indianer gefährdet, sehen sie sich bald einem weitaus gefährlicherem Gegner gegenüber. Und für diesen Gegner sind Menschen allesamt gleich wertlos.
Coybows & Aliens wurde von John Favreau (Iron Man) mit einer Top-Starbesetzung verfilmt. Daniel Craig spielt überzeugend den mysteriösen Outlaw Jake Lonergan, Harrison Ford verkörpert den unbarmherzigen Cornel Dollarhyde während Dr. House Star Olivia Wilde in der Rolle der durchreisenden Ella brilliert. Der Comic, auf dem der aktuelle Kinohit basiert, steuert recht schnell auf ein actiongeladenes Spektakel zu, bei dem nichts beschönigt wird. Simple Handlung und viel Action, bei der jedoch der Gedanke an das Gesetzt des Stärksten und die Unterdrückung der Indianer durch Kolonialisten nicht vergessen wird. (Joel Lochmann – Sammlerecke)
Story:
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Cowboys & Aliens
Panini Comics
112S., Farbe, SC, 14,95 €
Ganz Allein
(Chabouté)
Nachdem bereits seine Frau gestorben war, starb vor 15 Jahren auch der langjährige Leuchtturmwärter. Zurück blieb der damals etwa 30-jährige Sohn des Paares. Das Kind wurde im Leuchtturm geboren und von seinen Eltern von der Außenwelt isoliert da es missgebildet zur Welt kam. Alles was der Sohn seither gesehen hat, ist der Leuchtturm, das ihn umtosende Meer, die Schiffe die an ihm vorbeidümpeln und die Seevögel die den Turm umkreisen. Der damaligen Wärter hatte einem alten Fischer seine gesamten Ersparnisse anvertraut um seinen Sohn regelmäßig mit Lebensmitteln zu versorgen. Pflichtbewusst hat dieser ihn jahrein, jahraus beliefert, wobei er den Sohn selbst nie zu Gesicht bekommen hat. Völlig isoliert bleibt dem „Monster“ in seinem Exil nur die Abwechslung seines Lexikons, in das er sich Tag für Tag hineinträumt. Als ein neuer Mitarbeiter des Fischers den Lebensmittelpaketen eine kleine Nachricht beiheftet ist dies der erste Kontakt den der verschüchterte Leuchtturmbewohner zu einer fremden Person hat…
„Ganz Allein“ aus der Feder von Chabouté ist eine sehr beeindruckende Graphic Novel über die Einsamkeit und der Sehnsucht nach dem Unbekannten. (Uwe Lochmann – Sammlerecke)
Story:
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Ganz Allein
Carlsen Verlag
376 S., s/w, HC, 29,90 €
Es ist eine alltägliche Machart Hollywoods geworden, angestaubten Filmen und Reihen via Remakes, Prequels, Sequels und Reboots neues Leben einzuhauchen. Meist endet dies anspruchslos und teilweise in mehr schlechten als rechten Produktionen (wie beispielsweise die kommerzielle Ausschlachtung der „Star Wars“-Saga oder die endlosen Fortsetzungen von Reihen wie „Saw“ und „Resident Evil“) manchmal aber auch sehr gut bis überragend und gar mit einem gewissen Anspruch versehen (z.B. Christopher Nolans „Batman“-Reihe). Zu erstem gehörte vor genau zehn Jahren leider auch Tim Burtons Version von „Planet der Affen“ mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle. Ambitionen waren sicherlich da, doch vermisste man den Charme und die Frische die 1968 in dem Original mit Charlton Heston noch zu spüren war. Schlussendlich handelte es sich bei der 2001er-Version doch nur wieder um ein seelenloses Action-Vehikel mit Menschen in Affenkostümen.
Überraschenderweise schien das ausführende Studio 20th Century Fox seine Lehren daraus gezogen zu haben und serviert dem Publikum mit „Planet der Affen: Prevolution“ von Regie-Neuling Rupert Wyatt nun ein wirklich beeindruckendes Stück Zelluloid und macht dabei fast alles richtig.
Lässt man sich einmal darauf ein, dass es sich trotz starker Drama- und Thriller-Anleihen immer noch vordergründig um einen Science-Fiction-Film handelt, erscheint die Geschichte durchweg logisch und glaubwürdig. Selbst die Action ist angenehm zurückhaltend und nicht überbordend platziert, obwohl die Affen-Invasion der Golden Gate Bridge sehr beeindruckend ausfällt.
Im Vordergrund steht das Leben und die Entwicklung des Schimpansen „Caesar“ (verkörpert von „Gollum“ Andy Serkis), der später einmal der Anführer der Affen-Revolte werden wird. Dabei ist es erstaunlich mit anzusehen, wie sehr diese Figur – obwohl komplett CGI-animiert – den Zuschauer in seinen Bann ziehen und stellenweise stark berühren kann. Gerade durch diese Präsenz Caesars, der durchweg der Fix- und Angelpunkt des Films ist, erübrigt sich die Frage, ob Charaktermime James Franco („Spiderman“, „127 Hours“) als Caesars Ziehvater einen Big-Budget-Blockbuster tragen kann: er muss es gar nicht. Der kluge Primat nimmt ihm diese Bürde ab und degradiert die mit u.a Brian Cox und John Lithgow vorzüglich besetzte Schauspielerriege zu – im wahrsten Sinne des Wortes Nebendarstellern.
Abzüge in der B-Note gibt es lediglich für den Auftritt von Freida Pinto („Slumdog Millionair“), die als Love-Interest leider nicht über die Rolle des „Eye-Candys“ hinauskommt. Dies ist sicherlich aber auch dem Drehbuch geschuldet.
Ansonsten überzeugt „Planet der Affen: Prevolution“ (Originaltitel: „Rise oft he Planet oft he Apes“) auf ganzer Linie und beweist, dass der Kinosommer auch alle Jahre wieder über die übliche seichte Unterhaltung hinauskommt.
Noch ein Tipp am Rande: Unbedingt beim Abspann sitzen bleiben, es folgt noch eine interessante Szene sowie Animation, die (natürlich) die Möglichkeit für kommende Fortsetzungen offen hält.
für WEB-TV: Alexander Krebs

Verleih (auch fürs Copyright der Bilder): Twentieth Century Fox
Szenenbild: Caesar & James Franco
Das Letzte Gefecht – Überlebende
von Aguirre-Sacasa, Perkins und Martin
panini comics/Marvel
In einer trostlosen Zukunftswelt globaler Seuchen: Wer sind die einzigen Überlebenden auf Erden? Drei Gruppen erschöpfter Wanderer finden in einem amerikanischen Albtraum zusammen. Zwei in Neu-England, eine in Arkansas – alle versuchen um jeden Preis, in einer Welt zu überleben, in der es scheinbar keine Hoffnung mehr gibt…