Comic-Rezension: Das Zeichen des Mondes

(Bonet & Munuera)

Angehimmelt vom Sonderling Reisig und begehrt vom Schläger Rufo hat die junge Dorfschönheit Artemis nur Augen für zwei Dinge auf der Welt, ihren kleinen Bruder und den Mond. Als jedoch eben die Spiegelung jenes Mondes den kleinen Jungen in einem Brunnen ertrinken lässt, bricht für sie eine Welt zusammen. Niemandem vertrauend verlässt sie das Haus nicht mehr. Doch den Geistern der Vergangenheit kann man nicht entfliehen.
Jahre später kommt es, dass die Narben des Vergessens aufreißen. Die mittlerweile erwachsenen Kinder stehen sich mit neu verteilten Rollen gegenüber.
In Das Zeichen des Mondes erzählt uns eine Augenzeugin von den Geschehnissen jener Tage. Eine Geschichte erzählt in bewegenden Bildern. Mal grau und traurig, mal mystisch und eindrucksvoll erlebt der Leser einen Bericht voller Faszination, Grausamkeit und Liebe, die einen bis zum Ende fesselt.

(Joel Lochmann – Sammlerecke)
Story: JJJJ+ Grafik: JJJ++

Das Zeichen des Mondes
Carlsen Comics
134 S., schwarz-weiß, HC, 29,90 €

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