Comic-Rezension: Zwerg

(Shovel)

Oth ist kein Zwerg wie alle anderen. Er wurde unter einem unglücklichen Stern geboren. Seine Mutter starb bei seiner Geburt und seinem Vater, einem ehrbaren Schmied wurde auferlegt, seinen Sohn zu töten, da er ein Mal auf seinem Körper trägt. Ein Mal, das ihn dazu bestimmt den König des Zwergenlandes herauszufordern, falls er zum Mannesalter heranwachsen sollte. Doch welcher Vater bringt solch eine Tat übers Herz. Oth ist alles, was ihm noch von seiner geliebten Frau geblieben ist. Da die Hebamme nach Oths Geburt dem König Bericht erstattet hat, entschließt er sich der Vater, seinem Dorf und seiner schönen Schmiede den Rücken zu kehren und zu fliehen. In verschiedenen Dörfern finden sie so lange eine neue Heimat, bis ihre Häscher die Spur wieder aufgenommen haben. Als Oths Vater schließlich stirbt ist der mittleiweile zum kräftigen jungen Mann herangewachsene auf sich allein gestellt. Auf seiner Flucht bekommt er Hilfe von den Tieren im Wald, deren Sprache er plötzlich verstehen kann. Oth macht sich mit seinen neuen Freunden auf den Weg zum Königspalast…
Dem Zeichner und Szenaristen Shovel ist mit Zwerg ein Werk gelungen welches nicht nur in Fantasy-Kreisen auf Wohlwollen stoßen wird.

(Uwe Lochmann – Sammlerecke)

Zwerg
Splitter
48 S., farbig, HC, 13,80 €

Story:

++

Grafik:

++



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