Ganz Allein

Ganz Allein
(Chabouté)

jeronimus_1Nachdem bereits seine Frau gestorben war, starb vor 15 Jahren auch der langjährige Leuchtturmwärter. Zurück blieb der damals etwa 30-jährige Sohn des Paares. Das Kind wurde im Leuchtturm geboren und von seinen Eltern von der Außenwelt isoliert da es missgebildet zur Welt kam. Alles was der Sohn seither gesehen hat, ist der Leuchtturm, das ihn umtosende Meer, die Schiffe die an ihm vorbeidümpeln und die Seevögel die den Turm umkreisen. Der damaligen Wärter hatte einem alten Fischer seine gesamten Ersparnisse anvertraut um seinen Sohn regelmäßig mit Lebensmitteln zu versorgen. Pflichtbewusst hat dieser ihn jahrein, jahraus beliefert, wobei er den Sohn selbst nie zu Gesicht bekommen hat. Völlig isoliert bleibt dem „Monster“ in seinem Exil nur die Abwechslung seines Lexikons, in das er sich Tag für Tag hineinträumt. Als ein neuer Mitarbeiter des Fischers den Lebensmittelpaketen eine kleine Nachricht beiheftet ist dies der erste Kontakt den der verschüchterte Leuchtturmbewohner zu einer fremden Person hat…

„Ganz Allein“ aus der Feder von Chabouté ist eine sehr beeindruckende Graphic Novel über die Einsamkeit und der Sehnsucht nach dem Unbekannten. (Uwe Lochmann – Sammlerecke)
Story: :-) :-) :-) :-) +     Grafik: :-) :-) :-) :-) +

Ganz Allein
Carlsen Verlag
376 S., s/w, HC, 29,90 €



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