Sondergewinn-Aktion Eintrittskarten HERBERT KNEBEL

HerbertKnebel

Samstag, 03. Mai 2014, 19:30 Uhr
Herbert Knebel’s Soloprogramm „Ich glaub ich geh kaputt!“

 
Das neue Windecker Kulturzentrum KABELMETAL in Schladern stellt 2 x 2 Gewinnkarten für das Herbert Knebel-Programm zur Verfügung.

Wer weiß, wie das „Theater“ heißt, mit dem Herbert Knebel ansonsten auf Tour ist, mailt bitte bis zum 01.05.2014 an berndschwambach@t-online.de die richtige Antwort. Die Gewinnkarten liegen an der Abendkasse bereit. Viel Glück und frohe Ostern!
 
 
 
 
 
Herbert Knebel solo: „Ich glaub, ich geh kaputt…!“
– Ein komplett neues Solo-Programm

Ruhm ist ja kein Zuckerschlecken. Schon gar nicht, wenn die Leute immer nur dasselbe in einem sehen: Den voll im Saft stehenden Mittfünfziger mit Designermütze und maßgeschneidertem Seniorensakko. Was aber hinterm Horngestell von Herbert Knebel vor sich geht, also zwischen den beiden Bügeln, das sieht man nicht – aber da ist der Teufel los. Wenn Knebel nicht so blendend aussähe, hätten Millionen arglose Zuschauer das schon längst gemerkt. Und es ist der Grund, warum sie an seinen Lippen hängen, wie nun beim dritten, komplett neuen Solo-Programm „Ich glaub, ich geh kaputt…!“.

Sex im Alter, Knatsch im Treppenhaus, Rambazamba beim Seniorentanz. Herbert Knebel steppt auf jedem Parkett mit. Vordergründig parodiert er ja jene, die den ganzen Tag an der Trinkhalle stehen, von ihrer kleinen Welt erzählen und über alles meckern, was da nicht hinein passt. Mit einem wesentlichen Unterschied: Knebel erzählt mit so subtiler Schläue, dass man den tieferen Sinn zuerst gar nicht mitbekommt. Was modern ist, außergewöhnlich oder gar unfassbar, bringt er seit mittlerweile 20 Jahren zurück auf den Boden der Tatsachen. Kein Trend bleibt ungeschoren, kein Zipperlein kommt zu kurz, keine Schrulle bleibt im Dunkeln. Was meist zu Erkenntnissen führt, die auch noch im richtigen Leben Gültigkeit behalten.
Knebel verknüpft seine Geschichten ganz locker zu einem Gesamtbild der Ruhrstadt und ihrer Bewohner, einfacher Leute, deren Gewitztheit man besser nicht unterschätzen sollte. Er beobachtet die Menschen ganz genau: Er weiß, was sie essen (Plockwurst), wo sie einkaufen (Wollwort), was sie denken („Boh, lecko Pfanni!“).
Hinzu tritt Knebels komödiantisches Talent: Er beherrscht die hohe Kunst der Übertreibung, verdreht die Perspektiven und zimmert seine Sprachbilder so virtuos verkehrt, dass man oft zweimal hinhören muss – und dann umso befreiter auflacht.
Zur Inspiration gehört untrennbar die Transpiration: Herbert Knebels Affentheater tränkte die Kleinkunstbühnen der Republik mit Schweiß. Anfangs war die Figur Herbert Knebel eine unter vielen, doch der rabiate Rentner war nicht zu stoppen. Zehn Programme des Affentheaters belegen die ungeheuere Spiellust, genau wie seine ebenso erfolgreichen Solo-Programme.
Allerdings kommt auch ein Bühnen-Süchtiger nicht an den Medien vorbei. So enterte Herbert Knebel 1995 den „U-Punkt“ im WDR-Hörfunk und gehört seit 1996 untrennbar zu den „Mitternachtsspitzen“ im WDR-Fernsehen. Hinzu kommen jeweils fünf Solo-CDs und fünf des Affentheaters, eine DVD, eine Reihe von Büchern und…
Aber wie man ja längst weiß: „Live is eben nunmal… live!“ Und durch nichts zu ersetzen. Wenn Herbert Knebel also nun persönlich sagt: „Ich glaub, ich geh kaputt…!“, dann kann man nicht widerstehen, da geht man einfach mit.

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