Als Tadano auf eine Elite-Privat Highscool kommt hat er nur ein Ziel: Unauffällig bleiben. Und das ist eigentlich auch nicht schwer, da die anderen Privatschüler allesamt Exzentriker und Schneeflocken sind, welche sich in ihrer Einzigartigkeit unbedingt profilieren müssen. Doch er bekommt die äußerst attraktive Komi als Sitznachbarin zugeteilt, was ihm den Neid aller männlichen Mitschüler einbringt. Neben ihrer Schönheit zeichnet Komi noch etwas aus, nämlich ihr eiskaltes Schweigen jedem gegenüber. Nach anfänglichen Verständigungsproblemen findet Tadano auch heraus, warum Komi so abweisend ist: Sie hat panische Angst mit Menschen zu interagieren. Sobald Komi angesprochen wird, erstarrt sie zur Salzsäule und ihr Puls fängt wie wild an zu rasen. Doch schriftlich können sich die beiden zumindest unterhalten und so bittet Komi den durchschnittlichsten Schüler der Schule ihr zu helfen, Freunde zu finden!

Ein typischer Highscool-Manga, bei dem die Protagonisten langsam ihre Schwächen überwinden und ein Liebespaar werden? Wenn, dann wird sich Komi can't communicate noch in diese Richtung entwickeln müssen. Denn im ersten Band geht es hauptsächlich (und natürlich überspitzt) um verschiedene Formen von Sozialphobien und die damit einhergehenden Probleme. Denn Komi ist bei den ganzen Sonderlingen an der Privatschule nicht die Einzige mit solchen Schwierigkeiten.

Die erste in Deutschland veröffentlichte Geschichte von Tomohito Oda wechselt in ihrem Erzählstil oft zwischen der Außen- und Innenansicht der Protagonisten. Diese Wechsel sind durch die sich ändernden Zeichenstile (Chibi- und Standartmanga-Stil) passend unterlegt. (JL)