Dog End

  Autor/Zeichner: Yurikawa
  Manga Tb, s/w, 199 Seiten.
  Tokyopop Verlag, 7,50 €

 

 

Der engagierte Polizeiinspektor Hatori wirkt wohl eher wie ein eiskalter Steuerberater. Sein neuester Fall klingt zunächst einfach: Personenschutz. Doch da die 14-jährige Zielperson Mana die Erbin eines kürzlich verstorbenen Multimillionärs ist, haben es in der folgenden Erbstreitigkeit einige Profi-Killer auf sie abgesehen. So wird Hatori von seinem Chef dazu gezwungen mit Kuromaru Wakatsuki zusammenzuarbeiten. Dieser stand früher als „Black Dog“ selbst auf der Gehaltsliste der Yakuza. Als Lohn wird ihm von der Regierung eine Generalamnesie für seine früheren Verfehlungen in Aussicht gestellt.

Oft genug wird in dieser Geschichte auf das absurde Setting hingewiesen („Das klingt ja wie in einem schlechten Manga.“). Und wenn man darüber hinwegsieht ist Dog End durchaus ein Werk mit rasanter Action und Charakteren voller Potential. Es reihen sich blutige Kämpfe zwischen Killern und Ex-Assassine, gefolgt von kurzen Episoden der Ruhe, in denen sich das ungleiche Beschützerpaar anständig auf die Nerven gehen kann.

Der erste in Deutschland veröffentlichte Manga von Yurikawa, welche in Japan bereits vier weitere Serien geschaffen hat. Einige Referenzen an andere Werke gibt Yurikawa direkt an (Golgo13) andere wird der geneigte Manga Fan selbst schnell erkennen (Black Cat, Triage X). (JL)

                


Kontaktdaten und Rezensor: Uwe Lochmann, Sammlerecke