Ikigami – Der Todesbote
(Motoro Mase)

 

In einem fiktiven Japan wurde das „Gesetz für Fortschritt und Wohlstand“ erlassen. Dieses Gesetz verlangt, dass jedem Kind am Tag seiner Einschulung ein Chip implantiert wird. Dieser Chip ist so programmiert, dass er bei einem von 1000 Menschen nach 18-24 Jahren zum Tode führt. Das Leben in der ständigen Angst einer dieser 0,1 % zu sein soll die Bürger dazu anhalten aus ihrem potentiell kurzen Leben etwas zu machen. Die Statistiken geben der Theorie Recht und die Zahl an Verbrechen und Selbstmorden sinkt. Fujimoto hat die Injektion überlebt. Er ist Beamter der Regierung und überbringt einen Tag vor ihrem Tod die Ikigami, die Sterbebescheide an die ausgewählten Opfer. Dadurch haben diese genau noch einen Tag Zeit um sich bei ihren Familien zu verabschieden.

Ikigami ist ein Manga, der den Konflikt zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft beleuchtet. Aus der Sicht eines „Todesboten“ des Systems und mehrerer Individuen erzählt ist dies eine empfehlenswerte, kontroverse Lektüre…
(Joel Lochmann – www.sammlerecke.de)
Story: 🙂 🙂 🙂 :-)+     Grafik: 🙂 🙂 :-)++

Ikigami – Der Todesbote

Carlsen Manga
210 S., schwarz-weiß, SC, 7,95 €