Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten

Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten

Spielfilm, Großbritannien 1965

1910. Der Verleger Lord Rawnsley schreibt ein Wettfliegen von London nach Paris aus. Abenteuerlustige Piloten aus aller Welt kämpfen um den Sieg. Damit möchte der amerikanische Teilnehmer Orvil Newton auch die attraktive Patricia für sich gewinnen. Doch die Tochter des Lords ist ausgerechnet mit Richard Mays, Favorit aus England, verlobt.

In England angekommen, macht Orvil Newton (Stuart Whitman) Bekanntschaft mit der Tochter Lord Rawnsleys , der den Wettbewerb ausgeschrieben hat. Die hübsche Patricia (Sarah Miles) verdreht dem Flieger-Cowboy gehörig den Kopf.
1910: Ein Wettfliegen über den Ärmelkanal mit einer Siegprämie von 10 000 Pfund lockt Flugpioniere aus der ganzen Welt nach London. Orvil Newton (Stuart Whitman, links) und sein Freund George Gruber (Sam Wanamaker) sind sogar aus Arizona angereist.
Manche Flugzeuge landen vor einem Nonnenkloster, im Heuschober oder fliegen in die falsche Richtung. Nur wenige schaffen es tatsächlich nach Paris.
Orvil (Stuart Whitman) ist mit den letzten Dollars in der Tasche angereist. Gewinnt er die Siegprämie nicht, kann er kaum die Rückreise bezahlen.
Sir Percy Ware-Armitage (Terry Thomas)

England 1910: Um die Auflage seiner Zeitung nach oben zu treiben, schreibt Verleger Lord Rawnsley (Robert Morley) ein Wettfliegen über den Ärmelkanal von London nach Paris aus. Dem Sieger winken 10.000 Pfund. Das lukrative Angebot lockt Piloten aus der ganzen Welt nach London. Der reiche Graf Emilio Ponticelli (Alberto Sordi) reist mit Gattin und Kindern aus Italien an, Oberst Manfred von Holstein (Gert Fröbe) mit Hauptmann Rumpelstrass (Karl Michael Vogler) aus Deutschland. Pierre Dubois (Jean-Pierre Cassel) möchte für Frankreich gewinnen, Yamamoto (Yujiro Ishihara) für Japan. Lord Rawnsley erwartet natürlich, dass Richard Mays (James Fox), der Verlobte seiner Tochter Patricia (Sarah Miles) den Sieg erringt. Auf väterliche Anordnung verwehrt dieser seiner Verlobten ihren großen Wunsch, selbst einmal mitzufliegen.

Ausgerechnet der amerikanische Teilnehmer Orvil Newton (Stuart Whitman), der mit seinem letzten Dollar in der Tasche anreist, lädt Patricia nicht nur zum Mitfliegen ein, sondern verliebt sich auch in sie. Und nicht zuletzt nimmt der intrigante Sir Percy Ware-Armitage (Terry Thomas) am Wettflug teil und versucht, durch Sabotage die aussichtsreichsten Teilnehmer aus dem Rennen zu werfen. Nicht alle der abenteuerlichen Flugzeuge Marke Eigenbau fliegen weit. Andere müssen zwischenlanden und repariert werden. Und in Paris wollen sowohl Richard als auch Orvil Patricia einen Heiratsantrag machen.

Eigens für den Film ließ der britische Regisseur Ken Annakin Ein- und Doppeldecker nachbauen, die tatsächlich existieren oder existiert haben. Sie wurden von Stunt-Piloten geflogen. Gedreht wurde 1965 überwiegend an Originalschauplätzen an der englischen und der französischen Ärmelkanalküste. Gert Fröbe, der nahezu zeitgleich für den James-Bond-Klassiker „Goldfinger“ vor der Kamera stand, spielt einen deutschen Offizier. Aus seinen Erfahrungen aus der Zeit beim Militär steuerte er einige Gags und Witze zum Film bei. Eine turbulente Komödie um Liebe und Draufgängertum aus der Pionierzeit der Luftfahrt.

Mitwirkende
Musik: Ron Goodwin
Kamera: Christopher Challis
Buch: Jack Davies, Ken Annakin
Regie: Ken Annakin
Darsteller
Orvil Newton: Stuart Whitman
Patricia Rawnsley: Sarah Miles
Richard Mays: James Fox
Lord Rawnsley: Robert Morley
Graf Emilio Ponticelli: Alberto Sordi
Oberst Manfred von Holstein: Gert Fröbe
Pierre Dubois: Jean-Pierre Cassel
Sir Percy Ware-Armitage: Terry Thomas
Courtney: Eric Sykes
und andere