d_jacksonDaimyô Jackson hat sich einer mehr als ungewöhnlichen Leidenschaft verschrieben: Schon seit seiner Kindheit doubelt er den “King of Pop”, Michael Jackson. Eine Rolle, mit der er sich weltweit an die Spitze der Doppelgänger katapultiert hat. Dort steht er bis heute – trotz der vieler Veränderungen, die es in den vergangenen Jahren im Leben der beiden Künstler gab und gibt.

Dass Daimyô nach wie vor zu den gefragtesten Doubles gehört, hat er nicht nur dem Glück zu verdanken. Vor allem hartes Training und äußerste Disziplin bilden die Basis seines Erfolges. Denn, selbst wenn alles noch so einfach erscheint – wie viel Arbeit wirklich dahinter steckt, eine große Persönlichkeit wie „Jacko“ glaubwürdig zu vertreten, können die meisten von uns wohl nur erahnen. Doch Daimyô wusste es – schon immer.

Er war das Ebenbild des jungen Michael Jackson, was ihm viel Publicity und zahlreiche Reisen rund um den Globus eingebracht hat. Dennoch hat sich die Nummer Eins unter den Doppelgängern, Daimyô Jackson, nie zu Extravaganzen hinreißen lassen. Stattdessen stehen Disziplin und eiserner Wille an der Tagesordnung des vielbeschäftigten Doubles.

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Harte Arbeit – von Jugend an
“Wer sich immer nur an den Durchschnitt hält, wird nie weiterkommen”, lautet denn auch eines der Motti, die Daimyô Jackson bis ganz nach oben gebracht haben. Er wusste schon immer genau, was er wollte: Mit den Besten das Beste erreichen. Für diese Maxime war er aber auch stets bereit, hart zu arbeiten. “Allein vom Erfolg zu träumen reicht eben bei weitem nicht.” Daimyô, der als Sohn eines Lehrers und einer Zahnarztassistentin in Surinam geboren wurde, nutzte schon früh seine vielfältigen Talente. So baute er bereits als Teenager sein Zimmer in eine kleine Diskothek um und verbrachte dort jede freie Minute. Bis zur Perfektion schliff der junge Südamerikaner die Tanztechniken seines großen Vorbildes, nahm in seiner karibischen Heimat an zahlreichen Wettbewerben mit Erfolg teil – und legte auf diese Weise den Grundstein für seine spätere Karriere.

Für den Fall der Fälle
Gleichzeitig sorgte er aber auch dafür, dass er seine Unabhängigkeit jederzeit ebenso jenseits des Showbiz bewahren konnte. Denn als Daimyô 1978 mit seiner Familie nach Holland übersiedelte, beendete er nicht einfach nur seine schulische Ausbildung in Den Haag. Er erlernte dann auch noch das solide Handwerk eines Elektrikers. “Na ja”, meint er bescheiden, “da die Amtssprache in Surinam Niederländisch ist, konnte ich direkt weitermachen. Ich musste also nicht erst noch für ein Sprachstudium unterbrechen.”

Es ist wohl gerade diese Nähe zur Realität, zum “Normalen”, die Daimyô auch für seine Fans so sympathisch machen. Denn trotz seiner Bilderbuch-Karriere, die er neben seiner Ausbildung weiter betrieb, hat er sich nie zu Allüren hinreißen lassen.

Junge Talente fördern
Die verblüffende Ähnlichkeit mit dem US-amerikanischen Superstar Michael “Jacko” Jackson war dabei aber nur eine Tür, die er für seine Zukunft öffnete. Denn dass Daimyô sich damit seinen ganz persönlichen Traum erfüllen konnte, im Entertainment tätig zu sein, ließ ihn nicht abheben. Vielmehr war und ist er auch jederzeit bereit, sein Können an junge Talente weiterzugeben. So eröffnete er schon kurz, nachdem er seinen Elektriker-Gesellenbrief in der Tasche hatte, seine erste Tanzschule, wo er rund 40 Schüler im Alter von 3 bis 15 Jahren unterrichtete. Ebenfalls also ein ganz bodenständiger Job.

Auch später teilte er sein Know-how stets mit dem Nachwuchs – zum einen in einer weiteren Tanzschule Anfang der 1990er Jahre. Zum anderen ist er bis heute unter anderem als Talent-Scout, Casting-Coach und Trainer tätig und vermittelt so sei Wissen weiter.


 

Das zweite Ich von Michael Jackson
Dass er seinen Job als “MJ”-Double übrigens ganz im Sinne des Jackson-Clans ausübt, ist seit 1988 offiziell. Damals hielt sich Michaels Vater Joseph aus geschäftlichen Gründen in Daimyôs erster Wahlheimat, den Niederlanden, auf. Dort traf “Joe” zum ersten Mal auf den Doppelgänger seines Sohnes: Er war von ihm so begeistert, dass er ihm erlaubte, den Nachnamen der berühmten Familie für sich zu nutzen – was Daimyô damit weltweit eine Art von Exklusivität verlieh. Seinen guten Charakter hat das dennoch nie negativ beeinflusst. Selbst nachdem Daimyô 1988 im Rahmen einer Award-Verleihung auf Einladung von “Kool & The Gang“ nach Los Angeles von Michael Jackson persönlich den Segen erhalten hatte, ihn beispielsweise in Promotion-Aktionen zu doubeln, blieb Daimyô auf dem Teppich.

Sympathischer Werbeträger
Auch die Tatsache, dass er danach insgesamt rund 25 Engagements von Industriemagnaten aus den unterschiedlichsten Branchen – darunter “Adidas”, “Burger King”, “Pepsi-Cola”, “Zentis”, “ProMarkt”, “Alcatel”, “Mannesmann”, “Mitsubishi”, “Ford” und “Euro Disney” – erhielt, für die er Commercials, Werbespots und Promotion-Aktionen realisierte – änderte nichts an seiner Lebenseinstellung. “Das habe ich vor allem meiner Familie zu verdanken, die immer zusammenhielt. Meine Eltern schenkten mir eine glückliche Kindheit, und meine Geschwister geben mir absoluten Rückhalt – bei allem, was ich bisher gemacht habe.”

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Eigene Musikproduktionen
Auch hat Daimyô nie den Blick fürs Wesentliche verloren: “Wenn du Qualität liefern willst, musst du mit Profis arbeiten. Denn die wissen, worauf es ankommt.” Aus diesem Grunde lässt er sich bis heute auch bei seinen eigenen Musikproduktionen nur von erstklassigen Fachleuten unterstützen. Und so hatte er schon bei seiner ersten Single Peter Tetteroo (*1947 – 2002) an seiner Seite. Er war der Leadsänger und Mitgründer der Gruppe “Tee Set“, die in der Formation Hans van Eijk, Ferry Lever, Franklin Madjid und Max Sprangenberg mit dem Song „Ma Belle Amie“ 1969 auf Platz 5 der Top-Ten-Hits in den USA landete und als erste holländische Band ein eigenes Label gründete. Und so verhalfen „Tee Set Records“ Daimyô 1984 mit dem Stück “Electric Dance” zu einem europaweiten Erfolg.

Den späteren Song, “Say When”, produzierte der Künstler mit der Band “Nirvana”, bestehend aus seiner Schwester Vera, “die Ähnlichkeit mit Sheila E. hat”, und seinem Bruder Willen, “der aussieht wie Prince”. Auch die CD “Get On The Floor” wurde mit dieser Formation aufgenommen und von “The Limit”-Mitglied Rob van Schaijk sowie Bernard Oates produziert. Ihm verdankt die englische Band “Five Star” ihren Hit “Love Take Over”, der unter den US-amerikanischen Top Ten des Rhythm ‘n’ Blues platziert war. Der Song “Say Yeah”, den Rob mit seiner eigenen Formation “The Limit” produzierte, erreichte Kult-Status und wurde in allen Diskotheken dieser Welt gespielt.

1993/94 arbeitete Daimyô mit “Big John” Martin Russel zusammen. Der Aufnahme-Ingenieur, Produzent, Komponist und Musiker war bereits zwei Mal für den Grammy Award nominiert: Unter anderem hat er im Jahre 2004 – neben Rupert Gregson-Williams und Andrea Guerra – ebenfalls am Soundtrack für den Film “Hotel Ruanda” gearbeitet. Im Rahmen der Kooperation mit Daimyô stand zunächst “Get On The Floor” auf dem Programm, eine Produktion mit dem Mariah-Carey-Double Arivyâ. Danach erschienen die CDs “First Date In Summerstreet Park” und “Reggae Baby”, die große Popularität vor allem in Japan und Kenia genossen. “Can You Feel It” kam 2001 noch einmal auf den Markt – jetzt als Millionenauflage in Indien.

1996 gab es erneut eine Zusammenarbeit von Daimyô und Martin Russel – diesmal war der Titel “Dance Floor” mit Vera entstanden.

2000 nahm Daimyô unter dem New Yorker Label Frenchkiss Records“ die Stücke “Come Closer” und “I’m Still Standing” auf.

Ein Jahr nach ihrer Wahl zur “Miss Albania 2000“ folgte Eneida Hatch Daimyôs Einladung zum Release von “Dancing Tight” und “The Beat Goes On”.

Aktuell ist eine Veröffentlichung mit dem Duo “Rev ’n Ros“ in Arbeit. Revillino “Rev“ Pinas und Roscoe “Ros“ Jozefzoon waren im Mai 2009 die Finalisten in der beliebten niederländischen TV-Talent-Show “X Factor“. Übrigens wird die Sendung von der Unternehmensgruppe Endemol produziert, die 1994 durch die Fusion der Produktionsunternehmen “Van den Ende Produkties B.V. “ des Niederländers Joop van den Ende und “De Mol Produkties B.V. “ von John de Mol, dem Bruder der Fernsehmoderatorin Linda de Mol, entstanden war. – Inzwischen sind “Rev ’n Ros“ bei SONY Music Entertainment unter Vertrag und haben die erste Single mit dem Titel „Second Last Chance“ auf den Markt gebracht.

“Damiyô-Jackson-Action-Show”
Seit 1984 schon ahmt er das Auftreten und die Tanzschritte seines sechs Jahre älteren Idols auch in der Öffentlichkeit perfekt nach. Eine Kunst, die er noch heute in seiner rund 45 Minuten währenden “Damiyô-Jackson-Action-Show” eindrucksvoll präsentiert. Zehn verschiedene Kostüme, die den Originalen des “King of Pop” nachgearbeitet sind, kommen zum Einsatz. Und selbstverständlich alles umrahmt von den Tophits des großen Michael Jackson, wie “Billy Jean“, “Thriller“, “Bad“, “Heal The World“, “Blood On The Dance Floor“ und “Dangerous“ sowie einem Medley aus “Can’t Stop Loving You“, “Earth Song“ und “Smooth Criminal“. – Damiyô hat für sein Programm extra ein Remix in London produzieren lassen, das noch mit einer ganzen Reihe an Special Effects und Pyro-Tricks präpariert wurde.

Internationale Auftritte
Längst schon steht der Name “Jackson” auch in seinem Pass, den er für seine internationalen Tourneen benötigt. Bis heute hat Daimyô weltweit insgesamt 46 Staaten besucht: In Russland nahm Daimyô im Moskauer Stadion an einer Benefizveranstaltung zugunsten der Opfer von Tschernobyl teil. Im „Land der aufgehenden Sonne“ führte ihn eine dreiwöchige Tour von Tokio bis nach Osaka. Selbst Japans Regierungsvertreter wollten mit ihm fotografiert werden. In Albanien nahm Daimyô als Ehrengast bei den dortigen “Miss“-Wahlen” teil. Nach einer Tournee durch Kenia wiederum spendete Daimyô seine gesamte Gage für den Bau eines Waisenheims in Mombasa. Hierfür verlieh ihm der Staatspräsident a.D. Daniel Toroitich arap Moi in Nairobi einen Ehrenpreis. In Frankreich war Daimyô unter anderem zum Filmfestival in Cannes eingeladen.

Weitere Auftritte hatte er unter anderem in Belgien, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Österreich, Spanien, Italien, auf Malta, in Norwegen, Schweden, Dänemark, Ungarn, in der Tschechischen Republik, in der Türkei, in Israel, auf Curaçao, Guadalupe und Martinique.

Von A wie Abendzeitung bis Z wie ZDF
Zahlreiche Presseberichte in Print, Funk und Fernsehen haben Daimyôs Acts bereits dokumentiert, ein Zeichen seiner ungebrochenen Popularität. Allein die Liste der Präsentationen in Deutschland zeigt, welch ein Workaholic hinter dem Namen Daimyô Jackson steckt. Nachfolgend ein Auszug aus „A-Z“:

Abendzeitung (AZ) München, ARD – “Verstehen Sie Spaß?” – im Auftrag von Paola und Kurt Felix – Daimyô spielt vor nicht weniger als 18 Millionen Zuschauern den Lockvogel für die Moderatorin der “ZDF”-Sendung “Showfenster”, Sabine Sauer.

Bayerischer Rundfunk (BR) – “Leo’s”; BILD; Blick

Das Goldene Blatt – Initiator des “Schlager-Marathon ’95”, bei dem Prominente persönliche Gegenstände zugunsten der Deutschen Krebshilfe versteigern; Daimyô spendet ein handsigniertes T-Shirt und einen “Thriller”- Hut.

Emder Zeitung

Fernsehwoche – Initiator von Europas erster Double-Tournee

Hamburger Morgenpost

Kreiszeitung Böblingen; KünstlerMagazin KM; Kultur & Freizeit Journal” Ulm

NDR 2; Neue Württembergische Zeitung (NWZ) Göppingen; NICKELODEON ProductionTaff”; Norddeutsche Neueste Nachrichten (NNN) Rostock

Ostfriesen-Zeitung; Ostsee-Zeitung

PRO 7Arabella” mit der Moderatorin Arabella Kiesbauer

Radio-Charivari in München bei Moderator Jochen Bendel; Radio Gong in München; Rostock extra; Rostocker Blitz; RTLDALL AS” von und mit Karl Dall; weitere Gäste: Jürgen von der Lippe, Playboy-Bunny Sissy, Joachim Burger und Elke Kast; Exclusiv”Star Magazin” mit der Moderatorin Frauke Ludowig; Explosiv”; Ulla Kock am Brink; Guten Morgen Deutschland”

Saarländischer Rundfunk (SR); Sindelfinger Zeitung; Süd-Kurier Villingen-Schwenningen; Südwestfunk (SWF) – Montagsmaler” mit der Moderatorin Siggi Harreis; 3SATSonja”

tz München

Wochenend; Wochenblatt Worms

ZDFWetten, daß…?” mit Thomas Gottschalk; Morgenmagazin”; Fernseh-Garten” mit einer Zuschauerdichte von mehr als einer Million und Tony Marshall-Show”

Mit Deutschland verbunden
Daimyôs Leben ist stets voller Veränderungen. Nachdem für mehr als 20 Jahre Holland seine zweite Heimat gewesen war, zog er 1999 in die Bundesrepublik. “Irgendwie habe ich im Laufe der Jahre zu Deutschland eine ganz besondere Beziehung entwickelt”, erklärt er. Immer konnte er auf die hiesigen Fans zählen, fand hier zahlreiche Freunde, darunter viele Prominente, und war im Show-Bereich immer willkommen. Arabella Kiesbauer allein hatte ihn fünf Mal in ihrer Sendung. In Deutschland erhielt Daimyô 1999 auch den begehrten “Pop Award”, ein Preis, den ihm Moderator Mola Adebisi vom Musiksender VIVA überreichte.

Die tiefe Verbundenheit, die Daimyô mit seinem deutschen Publikum verspürt, wird sicherlich noch lange bestehen bleiben. Allerdings wird sie nicht die einzige bleiben. Denn ein Blick in das Internet genügt und schon ist klar: An diesem Mann kommt keiner vorbei, dessen Leben von “Jacko” in welcher auch immer gearteten Weise berührt oder gar beeinflusst wurde. Mit Daimyô lebt der “King of Pop” weiter. Und es ist auch weiterhin kein Ende von seiner fantastischer Karriere als Michael-Jackson-Double Nummer 1 abzusehen.

Kontakt:
Buchung über BS.C, Tel.02241-1462779 oder berndschwambach@t-online.de